Weiße Trüffel

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Die weiße Alba-Trüffel, eine wilde Trüffel im Dienst der Gastronomie

Die weiße Alba-Trüffel, auch bekannt unter dem Namen Tuber Magnatum Pico, ist die seltenste und begehrteste Trüffel. Diese wilde Trüffel wächst nach den Gesetzen der Natur auf feuchten Böden unter Linden, Weiden, Eichen und Pappeln.

Man findet sie hauptsächlich im Norden Italiens rund um die Stadt Alba und im Piemont. Auch in Frankreich ist sie, wenn auch selten, zu finden. Eine Handvoll Trüffelzüchter aus dem Département Vaucluse und dem Département Drôme beliefern uns jedes Jahr damit.

Die weiße Alba-Trüffel verdankt ihren wissenschaftlichen Namen einem Arzt aus Turin, Dr. Vittorio Pico, der ihr 1788 den Namen „Tuber Magnatum“ gab, vom Lateinischen Magnatus, eine Anspielung auf die vornehmen Leute, die Grundherren und die High Society. Der berühmte italienische Komponist Gioachino Rossini gab ihr den Spitznamen „Mozart der Pilze“.

Die Herkunft der weißen Alba-Trüffel

Erst ab dem 20. Jahrhundert, genauer gesagt ab 1928, begann sich die weiße Alba-Trüffel einen Namen zu machen. In diesem Jahr stellte Giacomo Morra während der Weinmesse von Alba eine Ausstellung zur Tuber Magnatum auf die Beine. Sie war so erfolgreich, dass er beschloss, die Fiera Del Tartuffo Blanco ins Leben zu rufen, eine eigene Messe, die ganz diesem einmaligen Edelpilz gewidmet war. 60 Jahre später wurde die Messe zu einem internationalen Ereignis, heute ist sie weltbekannt, namentlich dank einer einfallsreichen Initiative, im Rahmen derer renommierte Messebesucher wie beispielsweise Winston Churchill oder Alfred Hitchcock eine weiße Alba-Trüffel geschenkt bekamen.

In derselben Zeit, 1930, gründete Giacomo Morra „La tartufi Morra“, das erste Unternehmen, das weiße Trüffeln vertrieb und verarbeitete.

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